Dementi!…. j a g e r n e !

Erinnerungen: Das war doch ein gelungene PR - Gag des Deutschen Geherpokal bei den letzten Deutschen Hallenmeisterschaften mit Gehen 2011 in Leipzig zum “AUS” für das Gehen…

Zum Eklat wurde die Angelegenheit mit dem “AUS” bereits 2012 in Dortmund, als sich zum Start der Frauen nicht einmal drei Athletinnen fanden. Das im letzten Beitrag hier beschriebene “AUS” von Charlyne Czychy und Christine Elß wurde lange (zu lange?) totgeschwiegen und die schnellen Jungseniorinnen waren sich nach dem Supererlebnis von Leipzig 2011 mit Recht zu schade, hier nun als Lückenfüller für das “AUS” aufzutreten. Resultat: Keine Meisterschaftswertung für die Frauen! Denn auch eine für eine Charlotte Kobus oder eine Laura Schröter, letztere war schon in Leipzig 2011 dabei, wurde durch das “AUS” bei den Jugendmeisterschaften eine Teilnahme an den Frauenmeisterschaften verwehrt. Denn sie mußten 30 Minuten später in Dortmund alleine für sich ihre Runden drehen…

Überhaupt werden wir die leistungssportlichen “AUS”-Wirkungen bei der Jugend erst in den kommenden Jahren zu spüren bekommen. Durch das “Aus” für die Jugend bei den JUGENDMEISTERSCHAFTEN wird die Chance, Talente, wie einst Andreas Erm, Andre Höhne, Carsten Schmidt oder zuletzt Hagen Pohle zu finden, ganz enorm verringert. Bei den Frauen kommt zu all diesen Problemen für ein “AUS” noch der biologische Faktor hinzu. Dieses “AUS” haben zum Glück unsere beiden Ausnahmeathletinnen Melanie Seeger und Sabine Krantz mit dem Gründen ihrer kleinen Familien (trotz Leistungssport) erfolgreich gemeistert. Glückwunsch.

Melanie Seeger Ende März 2010 mit einem erfolgreichen Start nach ihrer Babypause (beim vorläufig letzten Wettkampf des Berliner PSV).

Genauso wie auf dem Bild freute sich der Autor dieser Zeilen gestern über eine Mail von Melanie Seeger zum Thema “AUS”. Dort brachte sie freundlich ihre Verwunderung zum Ausdruck, wie ich denn zum Schluß komme, nach London wäre alles “AUS”? Herzerfrischend. Ja, Melanie, richtig, bleibe uns noch möglichst lange zum Daumen drücken und als Vorbild erhalten.

Und auch auf dem letzten Bild ein erfrischendes Lächeln von Melanie und ein zufriedenes von ihrem Trainer Michael Klabuhn - wider das “AUS”. Hatte Melanie doch gerade in Naumburg (September 2011) bereits die Olympia-Norm für London 2012 geknackt. Die Planungssicherheit ist für sie ein ganz hohes Gut. Und schweigen wir nun erhaben (zumindest bis zum Ende der Saison) über das “AUS” von Melanie. Benutzen die Kraft dafür lieber zum Daumendrücken.

Über die vielen vielen Dinge, die zum “AUS” für den deutschen Gehsport führen könnten und über einige Dinge, das möglichst zu verhindern, darüber werden wir hier aber weiterhin berichten.

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