Nun doch noch einmal Fasching!

Das es auch ANDERS GEHT, beweisen hier auf dem Bild diese beiden jungen Damen. Sie dokumentierten beim Faschings - Umzug in Erfurt eine große Vielfalt an Darstellungskraft. Bisher kannten wir die beiden sowohl als Starterinnen für den ASV Erfurt auf der Tartanbahn oder Asphalt beim “Punkte - Haschen” für den Deutschen Geherpokal und vom Akrobatik - Auftritt bei der Deutschland-Tour in Worbis…! Wer erkennt die beiden “Netten Mädchen” hier?
Der Fasching ist vorbei!
Ja, es ist bereits Donnerstag und die Faschingssaison 2011 -2012 ist gegessen. Aber immer und immer wieder kam die Frage auf, woher stammt denn bloß dieses zusammengesetzte Dingwort:
F U N K E N M A R I E C H E N ?????
Und es kam auch eine Antwort, ich glaube, aus Rumänien…?

Dementi!…. j a g e r n e !

Erinnerungen: Das war doch ein gelungene PR - Gag des Deutschen Geherpokal bei den letzten Deutschen Hallenmeisterschaften mit Gehen 2011 in Leipzig zum “AUS” für das Gehen…
Zum Eklat wurde die Angelegenheit mit dem “AUS” bereits 2012 in Dortmund, als sich zum Start der Frauen nicht einmal drei Athletinnen fanden. Das im letzten Beitrag hier beschriebene “AUS” von Charlyne Czychy und Christine Elß wurde lange (zu lange?) totgeschwiegen und die schnellen Jungseniorinnen waren sich nach dem Supererlebnis von Leipzig 2011 mit Recht zu schade, hier nun als Lückenfüller für das “AUS” aufzutreten. Resultat: Keine Meisterschaftswertung für die Frauen! Denn auch eine für eine Charlotte Kobus oder eine Laura Schröter, letztere war schon in Leipzig 2011 dabei, wurde durch das “AUS” bei den Jugendmeisterschaften eine Teilnahme an den Frauenmeisterschaften verwehrt. Denn sie mußten 30 Minuten später in Dortmund alleine für sich ihre Runden drehen…
Überhaupt werden wir die leistungssportlichen “AUS”-Wirkungen bei der Jugend erst in den kommenden Jahren zu spüren bekommen. Durch das “Aus” für die Jugend bei den JUGENDMEISTERSCHAFTEN wird die Chance, Talente, wie einst Andreas Erm, Andre Höhne, Carsten Schmidt oder zuletzt Hagen Pohle zu finden, ganz enorm verringert. Bei den Frauen kommt zu all diesen Problemen für ein “AUS” noch der biologische Faktor hinzu. Dieses “AUS” haben zum Glück unsere beiden Ausnahmeathletinnen Melanie Seeger und Sabine Krantz mit dem Gründen ihrer kleinen Familien (trotz Leistungssport) erfolgreich gemeistert. Glückwunsch.

Melanie Seeger Ende März 2010 mit einem erfolgreichen Start nach ihrer Babypause (beim vorläufig letzten Wettkampf des Berliner PSV).

Genauso wie auf dem Bild freute sich der Autor dieser Zeilen gestern über eine Mail von Melanie Seeger zum Thema “AUS”. Dort brachte sie freundlich ihre Verwunderung zum Ausdruck, wie ich denn zum Schluß komme, nach London wäre alles “AUS”? Herzerfrischend. Ja, Melanie, richtig, bleibe uns noch möglichst lange zum Daumen drücken und als Vorbild erhalten.

Und auch auf dem letzten Bild ein erfrischendes Lächeln von Melanie und ein zufriedenes von ihrem Trainer Michael Klabuhn - wider das “AUS”. Hatte Melanie doch gerade in Naumburg (September 2011) bereits die Olympia-Norm für London 2012 geknackt. Die Planungssicherheit ist für sie ein ganz hohes Gut. Und schweigen wir nun erhaben (zumindest bis zum Ende der Saison) über das “AUS” von Melanie. Benutzen die Kraft dafür lieber zum Daumendrücken.
Über die vielen vielen Dinge, die zum “AUS” für den deutschen Gehsport führen könnten und über einige Dinge, das möglichst zu verhindern, darüber werden wir hier aber weiterhin berichten.
Zum Glück bleibt Familie Pohle! Gewinn für deutschen Gehsport
Zwei junge Frauen werden wir nicht mehr zu Wettkämpfen sehen:


Mit Charlyne Czychy und Christine Elß verliert auch der Deutsche Geherpokal zwei hochkarätige Punktlieferanten für ihren Verein.
Sie sind nicht die ersten und werden nicht die letzten Athleten sein, die mit dem Leistungssport aufhören. Die viel berühmten Spatzen pfiffen es schon im Dezember von den Dächern. Charlyne spielte locker Basketball und Christine ward nicht mehr gesehen. So weit auch so gut. In diesem Zusammenhang sei aber doch gefragt, wie tief ist der Virus “Gehsport” in den Aktiven verankert, wenn sie sich mit dem Gedanken beschäftigen, das leistungsorientierte Training zu beenden? Fakt ist, das schon nicht große Gehervölkchen verliert ihre Talente und (ehemaligen) Spitzenkönner (fast alle dann für immer). Nach London wird Andre Höhne aufhören, vielleicht auch Melanie Seeger?
Ja, das Leben ist vergänglich. Deshalb sollten bereits zu Anfang der Laufbahn Wurzeln für den “Geher-Virus” gelegt werden. Vielleicht läßt sich mit diesem Virus so manche extreme Belastung auch zu leistungsorientierten Zeiten besser ertragen? Ohne diesen Virus, schon zu ERFOLGREICHEN ZEITEN EINVERLEIBT, bleiben Athleten nur mit unserer Sache verbunden, wenn sie auch “danach” eine Planstelle bekommen. Die ohne Virus - das wírd dann so weiter vererbt - ohne Virus. Alles oft viel zu kurz gesehen, dann, wenn nur die Normeritis zählt, oder?
Denn, wo sind all die Athleten der letzten Jahre? Von Erm über Albrecht, Tonat (beispielhaft) oder auch S. Krause, Poreba, Birkemeyer, M.Krause oder Werner geblieben? Können wir uns diesen Status Quo so leisten? Das Überaltern verantwortlicher Trainer, Übungsleiter, Veranstalter und Organisatoren ist augenscheinlich. Es gibt nur ganz, ganz wenige Beispiele dafür, die zeigen, es geht auch anders. Hoffen wir, von diesen WENIGEN, wie den Trautmännern (Gleina) als Beispiel für die Organisation, Volker Umlauft (Berlin) und Marino Grandi (Laucha) als Trainer oder Kilian Wenzel (Halle) als Gehrichter, geht ein Impuls aus! Damit die jüngere Generation noch mehr und besser das Heft des Handelns in ihre Hände nimmt.

Ein Hagen Pohle (SC Potsdam) ist sich schon als “Leistungssportler zur Aktiven-Zeit” seiner Verantwortung für den Gehsport voll bewußt.
Mit seinem Tun hat er sogar die ganze Familie infiziert. Wir sollten aus diesen wenigen Beispielen die Kraft und den Mut ziehen, unseren Beitrag zum Erhalt der Gehsport-Disziplinen auch auf leistungssportlichem Gebiet zu leisten.
Wie steht´s denn mit der U16 und wie mit den 3000m in der Halle?

Das ist der aktuelle Stand der “neuen U16-ner” Rangliste 2012.
Da kommen die ersten Fragen rein, wo sind die Schüler, was haben die in der Halle geschafft usw.! Mit der neuen DLO ab 2012 gibt es keine Schüler mehr in der Leichtathletik, nur Kinderleichtathletik und Jugend. Deshalb werden wir, um dem alten System des besonderen Beachtens der Schüler inhaltlich treu zu bleiben, das gesamte Gefüge einfach in die ”U16-ner Liste” bzw. Wertung umbenennen. Schon ist die Sache fertig. Fertig…? Allerdings nur für uns.
Denn in der Halle ist laut neuer DLO bekanntlich das Gehen für alle “Unter 16-Jährigen” ab 2012 verboten! Wir beanstanden das schon seit gut einem Jahr. Wen interessiert das schon? Denn, zwar steht im entsprechenden Paragraphen ausdrücklich, nur die in der DLO aufgeführten Strecken sind erlaubt! Umkehrschluß: Alles andere ist verboten. Zum Glück wird sich daran aber nicht gehalten.
So durften in Erfurt (mehrfach), Chemnitz, Frankfurt und Halle insgesamt 78 Schüler trotz Verbot starten. Und die umstrittenen 3000m der Männer in der Halle, auch verboten!!!, fanden sogar bei den Senioren als Meisterschaft statt! Trotz Verbot in der DLO! Wie kann das nur “gehen”? In Berlin, Erfurt, Frankfurt und eben in Dortmund zur Seniorenmeisterschaft fanden sich insgesamt 81 Sportler zu verbotenen Wettkampfstrecken ein. Herzlichen Glückwunsch… und viele Grüße von den “Schildbürgern”.
Für die Freiluft - Saison hat Nachwuchs-Trainerin Manja Berger einen ähnlichen Weg bezüglich des in ihrer Verantwortung befindlichen traditionellen Schüler-Cup eingeschlagen wie wir mit den Schülern. Alle Wertungen der Vergangenheit bleiben wohl bestehen, einschließlich Geherpokal-Punktwertung. Und der Schüler-Cup heißt ab 2012 nun DLV-Gehercup U14/U16. Er wird in diesem Jahr am 1.April in Burgbrohl ausgetragen.
Foto und eine Korrektur zu Wien
Heute reichen wir ein Foto vom Sieger der nationalen Gruppe in Wien und eine Korrektur des Ergebnisses im weiblichen Bereich nach:

Markus Reifinger (SU IGLA long life) gewann den nationalen Wettbewerb über 3000m in 15:30,3 min. vor Franz Kropik (LCC Wien).
Der 52-Jährige erkämpfte damit laut aktueller Punkttabelle immerhin 75 Punkte für den Deutschen Geherpokal. Mal sehen, ob er die Startchance wahrt und sich in diesem Jahr auch öfter in Deutschland zeigt? Bekanntlich kooperieren der Österreichische Gehercup und der Deutsche Geherpokal 2012. Wie sich die Angelegenheit entwickelt ist völlig offen.
Zum Abschluß der Geherpokalsaison 2011 besuchten Karmella und Rudolf Michelfeit von österreichischer Seite her Erfurt und punkteten bereits. Bekanntlich zählt der Geherpokal-Abschluß traditionell in der Einzelwertung schon für das kommende Jahr. Aus Deutschland nahm nur Heidrun Neidel den Wettkampf in Wien teil. Mal sehen, wie es weiter “geht”?
Wer sich die Ergebnisse von Wien etwas genauer angeschaut hat, dem ist bestimmt ein “Heinz Buvag” bei Frauen international aufgefallen. Es gibt im Gehen aber keinen Heinz Buvag.
Die Startnummer wurde einer kleinen schnellen Ungarin als Nachmeldung für einen nicht angetretenen Sportler anderer Coleur übergeben. Das Mädchen ist Jahrgang 1999! Damit wird es interessant. Kleiner Hinweis an Trainer und Übungsleiter bei uns zu Hause: Was können 12/13-Jährige leisten? Besagte Laura Komoroczy von Honved Budapest, Jahrgang 99, hätte im Geherpokal satte 72 Punkte für ihre unter diesen Gesichtspunkten erwähnenswerte Leistung von 17:32,5 min. über 3000m in der Halle erhalten. Nicht schlecht.
Der erste Zwischenstand der Rangliste 2012. Nun seid mal richtig neugierig. Nehme gerne Anfragen und Korrekturen (per Mail) in Empfang. Durch Draufklicken erhaltet Ihr auch alle Details schön groß zum Lesen.
Sehr gute Ergebnisse gibt es aus Wien vom Internationalen Indoor-Meeting zu vermelden. Im Gegensatz zu Deutschland (DLV) ist man in Österreich noch an hochkarätigen Gehsportwettbewerben interessiert.
Nur - dort fehlt es an Nachwuchs. Zum Glück gibt es Nachbarländer, in diesem Fall die Slowakei und Ungarn. Die “Jungen Wilden” durften sich in der Halle von Wien richtig austoben. Matej Toth (Banska Bystrica), olympisch auf dem langen Kanten der 50km unterwegs, ging persönliche Bestzeit. Andere “Junge Wilde” der Jahrgänge 1993-1989!!!, hier bunt gemarkert beim Genburtsjahrgang lieferten tolle Leistungen ab. Schaut Euch das mal im Detail an. Der Wettkampf wird in Zusammenarbeit mit dem österreichischen Gehercup auch für den Deutschen Geherpokal 2012 gewertet. Leider fand mit Heidrun Neidel nur eine Deutsche bei den Temperaturen nach Wien… Vielleicht ärgert sich nun so mancher?
Auf diesen Wettkampf wurde (aus österreichischer Sicht) auch das bekannte Ranking des Geherpokal angewendet. Dieser Wettkampf ist bester Beweis, wie man mit 31 Teilnehmern! auch ein Resultat jenseits von 100 Punkten erreichen kann. Herzlichen Glückwunsch nach Wien! Danke, Ludwig Niestelberger. Vielleicht kommen 2013 auch mehr Teilnehmer aus Deutschland?
Wann ist für die LIGA 2012 der nächste Wettkampftermin?
Mit dem Stand der Einzelwertung müsst Ihr Euch noch ein wenig gedulden. Durch die Umstellungen für 2012 ist enormer zusätzlicher Zeitbedarf entstanden. Bis zum Wochenende wird es geschafft sein.
Die Hauptfrage zur LIGA 2012 ist aktuell: Wann ist der nächste Wettkampf? Dazu vor der anstehenden Zusammenfassung noch dieser Hinweis. Während für die Einzelwertung alle gekennzeichneten Termine (GP + Bonus) gewertet werden, sind es für die Mannschaftswertung immer TERMINE (zusammengefaßte Wettkämpfe). Wie für den 1. LIGA-Termin mehrere Wettkämpfe gewertet wurden, verhält sich das zum zweiten Termin genau so. Sollte jemand von der absoluten Spitze zum Grand Prix nach China fahren, zählt das Ergebnis dort genauso wie der erste Wettkampf der Senioren-WM in Finnland zum Haupt - Wettkampf, den Westdeutschen Meisterschaft Straße (und DLV-Gehercup 2012) in Burgbrohl dazu. Drei vollkommen unterschiedliche Wettkampfmöglichkeiten werden also für den zweiten LIGA-TERMIN, allerdings erst im Zeitraum 29.3. bis 5.April, gewertet. Viel Zeit.

Während in den ersten Wochen des neuen Jahres viele Wettkämpfe für die Rangliste (Einzelwertung) zählen, kann man für die Mannschaftswertung (LIGA) nur zwei Mal punkten. Das aktuelle Ergebnis, Potsdam vor Vogtland und Halle hat damit bis Ende März Bestand. Erst dann werden die Karten “neu gemischt”.
Die Rangliste, wird gerade aktuell erstellt, ist faktisch eine Art Hallenwertung, da bis auf den Start der Senioren in Finnland kein Wettkampf in der Halle bis zum Herbst mehr in die Wertung kommt.
LIGA 1.Runde / Zusammenfassung
Die Punkte für die 1.Runde der LIGA 2012 wurde mit vier Wettkämpfen an zwei Wochenenden vergeben. Dabei fällt auf, jeder Wettkampf bediente ein anderes Potential. Selbst am Wochenende in Dortmund starteten am Samstag und Sonntag völlig andere Vereine (außer zwei!). Der Regionalcharakter von Leverkusen und Halle vom letzten Wochenende war schon im Vorab klar. Mitteldeutschland präsentierte sich beim Wettkampf in Halle (gesamt: 53 Sportlern aus 16 Vereinen) mit vielen kleinen (Traditions-) Standorten. Hoffentlich greift nun die Breite? Denn oftmals hängt das Engagement bei Orten wie: Nordhausen, Theißen, Braunsbedra, Schkopau, Aschersleben, Teutschenthal, Landsberg, Neukieritzsch und Ohra-Hörselgas von nur einer Familie oder gar einer Person ab. Alle aufgezählten Orte schon mal gehört? Klasse. Von hier kommen GEHER!

Der SC Potsdam, 496 Punkte (500 geschrammt!), hier ein älteres Foto mit Teilen der Mannschaft, gewann die 1. Runde der LIGA 2012 souverän. Für das Team punkteten Nils Brembach, mit 112 Punkten beste Leistung der 1.Runde, Melanie Seeger (106), Nils Gloger (100), Maxi Woelke (92) und Charlotte Kobus (86).

Genauso eindeutig und sicher mit weit über 400 Punkten auf Platz 2, die LG Vogtland, 423 Punkte. Dieses Mal konzentrierte sich (fast) alles auf die Senioren, die stark abräumten. In die erste Mannschaft schafften es Bianca Schenker (90), Brit Schröter (86), Uwe Schröter (86), Stefan Werner (80) und Laura Schröter (79).
Alle diese Leistungen der Athleten wurden in Dortmund erzielt.
Auf Platz drei SV Halle mit 387 Punkten. Das Team wird von Steffen Borsch (103 Punkte in Halle) angeführt. Dahinter folgen Tobias Boll (91 P. in Dortmund) und in Halle erzielt: Marius Richter (72), Michelle Würz (62) und Felix Börner (56).

Schon auf Platz 4 mit 374 Punkten, das Team der Alemannia aus Aachen.
Die besten Leistungen erzielten dazu in Leverkusen Malte Strunk (86), Peter Gaus (83) und Matthias Holtermann (79). Dazu gesellen sich die beiden Seniorenmeister in der Halle von Dortmund mit jeweils 63 Punkten, Marion Fuchs und Peter Schumm.
Als einzigem Verein gelang es dem PSV Berlin, zwei Mannschaften in die Punkte (Platz 1 bis 12) zu bringen. Für die erste Mannschaft punkteten sich Wilfried Gaube (75), Uwe Tolle (73), Günter Evertz (71), Bernd Affeln (71) und Karl Degener (68) in Dortmund auf den 5.Platz mit 358 Punkten.
Für die zweite Mannschaft, der Platz 8 mit 295 Punkten gelang, punkteten in Dortmund Bernd Hölters (61) und Heinz-Jürgen Mittmann (48). Dazu kamen in der Halle von Halle die Punkte von Niklas Richter (67), Ralf Janotte (60) und Philip Hotes (59).
Ein Experiment trägt erste Früchte. Wir testen es in der Saison und etablieren es bei Erfolg: Eine Startgemeinschaft! Die erste Startgemeinschaft des Deutschen Geherpokal heißt Ibbenbüren/Mettingen, mit Sportlern, die seit Jahren in der Einzelwertung mit ihren Vereinen präsent sind, gemeinsam trainieren, kein eigenes Team “voll” bekommen und nicht deswegen wechseln wollen.
STG Ibbenbüren/Mettingen überrascht mit einem 6.Platz und 328 Punkten. In Dortmund holten Marvin Schnabel (89) und Verena Bußmann (66) ihre Punkte, in Leverkusen Franziska Glandorf (74), Katharina Wiescher (47) und Ina Schnabel (52). Eine weitere absolute Besonderheit dieses Teams, es sind alles Jugendliche! Wir können stolz sein. Und wir würden uns auch über eine Teilnahme an der Deutschland-Tour freuen.

Siebter Platz mit 308 Punkten: TV Groß-Gerau. Der wurde erreicht mit Nicole Best (91), Linda Betto (71), Werner Schaller (64), Brigitte Patrzalek (42) und Monika Müller (40).

Steffen Borsch (SV Halle) ist bei jeden Start ganz penibel. Er weiß genau, was er will und auch wie. Er ist der “Mister Zuverlässig” der ersten Runde, startete gleich drei Mal. Am ersten Tag in Dortmund schaffte er 99 Punkte (12:47), um sich noch in Dortmund am 2.Tag die 100 Punkte zu knacken (21:43 / 101P). Eine Woche später in Halle setzte er mit 103 Punkten noch ein Sahnehäubchen drauf (21:27).
An den vier Veranstaltungen der 1. Runde der LIGA 2012 nahmen insgesamt 142 Athleten (Doppel- und gar Dreifachstarts nicht gerechnet) aus 56 Vereinen teil. Wenn man berücksichtigt, es beteiligen sich nicht alle Athleten an der Hallensaison, ist das durchaus beeindruckend.
Drei Achtziger in Leverkusen

Im Jahr 2012 “geht” die Rivalität der beiden Alemannen Matthias Holtermann und Malte Strunk in eine neue Runde. Wieder siegte der 8 Jahre jüngere Holtermann, dieses Mal ging das Duell 23:34 zu 23:54 aus!
Ein verhindertes Meisterschafts - Comeback von Peter Gaus vorige Woche wurde nun bei den Westdeutschen nachgeholt. Der Aufrücker in die AK 60 schaffte 26:17, was seinem Verein 83 Punkte brachte. Aufgebracht zu diesem Thema - immer noch! - der Aachener Hans-Dampf-in-allen Gassen, der auch alles zusammenhält: Peter Schumm! Der Neu - Siebziger registrierte ganz genau, mit welcher Zwischenzeit !!! Peter Gaus die 3000m - Marke passierte: 15:34min.! Hans Kehrer gewann vor 1 Woche seine Altersklasse in 16:18min.! Das ist doch Unfug. Wenn Normen dazu benutzt werden, starke Sportler von Meisterschaften fernzuhalten. Dafür wurden diese nicht eingeführt. ZUmal noch auf einer durch die DLO nicht genehmigten Strecke…! Aber das Thema hatten wir schon.
Damit rückt die Alemannia in der LIGA in den Kreis den Favoriten um Platz 1 - 8 auf. Malte verbesserte sein 1. LIGA-Ergebnis von 85 auf 86, Matthias steuerte 79 Punkte und Peter 83 zum Top-Ergebnis dazu. Und dieser flotte Dreier wäre auch eine echte Bereicherung für die Tour 2012.
Meisterin der Frauen wurde Andrea Küpper (Mönchengladbach) in 18:00. In der Jugend gewann Franziska Glandorf (Ibbenbüren), die sich gegenüber der Vorwoche auf 15:38 und 74 Punkte verbesserte. Im männlichen Bereich wollte Lucca Reuter (Burgbrohl) die Disqualifikation der Vorwoche vergessen machen. Was ihm auch gelang. Er gewann in 24:46 = 87 Punkte. Der Medaillengewinner der Vorwoche, Marvin Schnabel aus Mettingen patzte (gesundheitlich?) dafür diese Woche. Er beendete den Wettkampf nicht.
Das kleine Feld der 13 Geher schlug sich damit bei den Westdeutschen Meisterschaften recht achtbar. Immerhin drei Achtziger stehen zu Buche.
Russian Winter / ruskowskaja sima
Wohlgemerkt, es geht nicht um die Temperaturen, die gegenwärtig herrschen. Die Verantwortlichen des traditionelle internationale Hallensportfest mit Gehwettbewerben vom Zentralen Russischen Armeeclub brachten 2012 auch eine deutsche Athletin an den Start. Deshalb unsere Aufmerksamkeit:

Die erst 22-jährige Anisya Kirdyapkina verfehlte den russischen Hallenrekord um die Winzigkeit einer Zehntel-Sekunde. Melanie Seeger hielt sich im ansprechenden Feld achtbar und rettete einen 5.Platz mit 12:47min.! Bestätigung ihrer Leistung aus der Vorwoche von den (nicht realisierten) DM.

Bei den Männern verfehlte der stärkste der drei Russen, die das Podest besteigen konnten, den Weltrekord um 9 Sekunden. Die Zuschauer konnten sechs Leistungen unter 19 Minuten bejubeln. Da wird einem ja warm ums Herz.
Geduld
Computer, Laptop, Apps und Internet - die ganzen glorreichen Ideeen der letzten 20 Jahre bringen uns näher und es gelingt uns unter Umständen auch mal etwas schneller…! Aber trügt mich der Eindruck oder werde ich alt, früher bin ich vom Wettkampf weggefahren und wußte, was los ist, heute oftmals nicht, oder?

Auch Google hilft uns, dass man sich besser zurecht findet. Hier die Brandberge-Halle aus der Google-Perspektive.
Das Navi brachte mich zielsicher nach Halle, wo ich unter Pulskontrolle den x-ten Versuch wagte, wieder ein wenig “aus dem Knick” zu kommen. Und, ich hatte mich gefreut auf spannende Wettkämpfe, die gab es zum Teil auch zweifellos gab. Und auch ein paar neue Gesichter aus kleinen Vereinen…. Sachsen-Anhalt mausert sich ein bisschen. Es geht immer wieder weiter!

Aber aktuell habe ich wie der “MURKS” - siehe Bild - jetzt Pantoffeln an den Füßen und eine Tasse Glühwein in der rechten Hand, anstatt des Taschenrechners. Ich komme nicht weiter. Also muß ich an etwas anderes denken? An den Weihnachtsmann?

Erinnerung an den Weihnachtsmann habe ich immer, wenn ich in die Brandberge-Halle fahre. Aus gutem Grund! Da kommen Weihnachtsmänner auch aus den USA und Mexiko. Schöne Erinnerungen…
UND ICH WARTE! Auch aus Leverkusen noch nix! Schickt mir was, wenn Ihr etwas finden solltet!
Nachschlag zu Dortmund
Seit Beginn des neuen Jahres startet Steffen Borsch im Dress seines neuen Vereins SV Halle. Eigentlich war für Dortmund, aufgrund der komischen Ausschreibung, nur ein Doppelstart geplant - mehr nicht!

Zwei hervorragende sportliche Leistungen bei den Deutschen Meisterschaften in der Halle am 28. und 29.1. in Dortmund lieferte Steffen Borsch (SV Halle) ab.
Seine 12:49 von Samstag mit der besten Leistung des Tages (99 Punkte) und die 21:43 vom Sonntag (101 Punkt) waren nicht alles, was der Jung - Senior mitzuteilen hatte. Er war sich am Sonntag durchaus seiner Rolle als “Retter” der Meisterschaft der Männer bewußt. Wohl wissend und damit auch unzufrieden machend, die Tatsache, da trainieren in Südafrika gleich eine Reihe von Athleten, deren “Fernbleiben” ihm erst die Medaille sicherte.

Gespannt schauten die anderen schnellen Geher am Sonntag bei der Siegerehrung auf Steffen Borsch.
Wie würde er seinen Unmut über vergebene sportliche Möglichkeiten und der ungenügenden Beachtung der Geher beim DLV bei der Siegerehrung Ausdruck verleihen? Steffen ballte nicht die “Black Panther”-Faust, wie andere bei Olympia 1968 und er verweigerte auch nicht die bloße Annahme der Medaille. Trotzdem verlief dann nicht alles wie sonst immer. Zumindest ein Teil der Zeremonie wollte er boykottieren. Das Umhängen der Medaille! In seiner burschikos bekannten Art knirrschte er: “Kann ich auch so in die Hand nehmen!” hervor. Gesagt, getan. Und so geschah es. Für einen Moment schauten auch die anderen “nicht normal”. Und das war´s dann. Ja…? Nein! Der Jung-Senior, auch bekannt dafür, dass er mal jemanden drei Runden zieht, was nicht jeder gern sieht. Junge Wilde zum moderaten “Angehen” bewegt. Oder er kann als “Pacemaker” sogar anderen zu Weltrekorden verhelfen (Kersti Plätzer / Hildesheim).
Nein, Steffen macht sich, wie man so schön sagt, über sportliche Dinge oft mal “´ne Rübe”! Ob das um Zusammenlegen von Läufen/Wettbewerben geht, um Trennen in Läufe nach Leistung etc.! Immer FÜR, wie wir hier auch, um Erhalt und Entwicklung des Gehsports bemüht. Auch, wenn da manchmal etwas wirklich nicht geht. Und so kam er auch länger mit den Gehrichtern ins Gespräch. Die waren genauso auf den DLV zu sprechen, wie wir hier auf der Seite. Warum 2 Tage? Wo ist da Kostenersparnis? Welche Wettkämpfe kann man zusammen legen? Müssen sich wirklich nur 5-6 “Hanseln” auf der Bahn verlaufen und so weiter…
Alles tolle Gedanken. Alles reale Vorstellungen. Alles relativ einfach zu händeln. Warum nur tun wir das alles nicht, verwirklichen die schönen Gedanken und Ideen? Um unseren schönen Gehsport einfach weiter ordentlich zu betreiben, ihn weiter zu entwickeln? Was hindert uns dabei daran (eine Gehsportkommission mit Kompetenz zu bilden)?
